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w3/blog – Das w3logistics-Blog

15. Februar 2010

EDV bei Ärzten

Abgelegt unter: IT-Services — Thomas Ronzon @ 12:27

Neulich war ich seit langer Zeit wieder einmal beim Arzt.
Es ist schon erstaunlich mit welcher Technik man dort konfrontiert wird.
So konnte ich bei einem Sonographiegerät bestaunen wie 4 MB Speicher überprüft wurden, um anschließend Windows 3.1 zu booten.
Auf meine Nachfrage erklärte mir der Arzt, dass er sehr große Probleme mit dem PC habe, weil die Festplatte immer sehr schnell voll wäre und er deshalb auf Disketten ausweichen müsste.

Er war auch sehr erstaunt, dass ich ihm sagte, dass wir als Logistik-Software-Firma ihm helfen könnten, indem wir die Hardware aufrüsten bzw. die Software unter einem neueren Betriebssystem zum Laufen bringen würden. Schließlich haben wir dies auch bei Industrieanlagen ohne Sourcecode bewiesen (siehe z. B. WEPA).

Aber seien wir doch mal ehrlich, eigentlich ist es doch egal welche Hardware ich steuere – ob Hochregal oder medizinisches Gerät. .-)

1. Februar 2010

Es wird weitergerätselt

Abgelegt unter: Allgemeines — Marco Scholtyssek @ 11:26

Für unsere Rätselrally haben wir schon viele positive Rückmeldungen erhalten. Das zeigt, dass rätseln immer noch „IN“ ist. Nachdem also unsere Adventsrally sehr gut angekommen ist, wollen wir den Rätselspaß auch weiter bestehen lassen.

Deshalb geht es jetzt direkt weiter.

Seit dem 01. Februar gibt es ein neues Spiel in der Rätselrally: „Die Wochenrally“. Jede Woche gibt es ein neues Rätsel und die Möglichkeit auf einen Gewinn. Egal ob zu Hause, im Büro oder unterwegs, mit Freunden, Kollegen oder der Familie. Es ist genau die richtige Zeit, um mit dem rätseln zu beginnen.

Und bis Ostern wird die Zeit dabei auch gleich noch überbrückt 😉

18. Januar 2010

Vom Surfer zum heißen Lead?

Abgelegt unter: Allgemeines — Jörg Schneider @ 15:15

Begeisterung bei einer Partnerfirma – die hatte nämlich von einer Kölner Firma ein einzigartiges Angebot erhalten: Mit einer Spezialsoftware wird jeder Besucher der eigenen Website identifiziert und daraus ein Lead generiert, und das für gerade mal eine vierstellige Einrichtungsgebühr und etwas mehr als einen Euro pro Lead!

Zum Glück war der Vertrag noch nicht unterschrieben. Was dort verkauft wird, ist nämlich – ganz vorsichtig formuliert – äußerst grenzwertig:

In der Tat hinterlässt jeder Besucher einer Website seine IP-Adresse. Diese kann man wiederum in die Internetadresse eines Unternehmens umwandeln: Ich weiß also, welche Firma auf meiner Website surfte. Ob man dafür nun unbedingt einen externen Dienstleister benötigt, könnte man vielleicht noch diskutieren.

Was aber auf jeden Fall dem Anbieter bekannt sein sollte und von einem seriösen Dienstleister auch den Kunden kommuniziert werden müsste: Die meisten Firmen nutzen einen Internetzugang (z. B. DSL) eines der großen Anbieter – und das, was dann beim Surfen hinterlassen wird, ist eben nicht die begehrte Adresse unseres potenziellen Kunden, sondern die seines Internetproviders. Der Internetprovider kennt natürlich die Identität des Kunden und gibt sie auch bereitwillig heraus, Sie benötigen dafür allerdings eine richterliche Anordnung.

Sicherlich sieht das mit der Ermittlung von Leads aus einer IP-Adresse bei ganz großen Firmen anders aus: Eine DAX-30-AG hinterlässt sehr wohl eine Spur, die ihr zugeordnet werden kann. Ob sich hinter diesem „Lead“ aber nun der Einkaufsvorstand oder der surfende Azubi verbirgt, das bleibt das große Geheimnis, und der Lead ist dadurch wohl eher unbrauchbar.

Natürlich gibt es auch das eine oder andere mittelständische Unternehmen mit eigener Internet-Infrastruktur. Dieses verfügt dann über eine auflösbare IP-Adresse und ermöglicht tatsächlich, einen interessanten Lead zu generieren. Ob dies aber für eine hinreichende Zahl der Zugriffe auf die eigene Website gilt, sollte durch eine Analyse zuvor sorgfältig geklärt werden.

Ansonsten besteht die Gefahr monatlicher, gesalzener Rechnungen mit der beigefügten Information, dass sich vor allem viele, leider nicht näher bekannte Kunden von Telekom, Arcor & Co. ganz doll für Ihre Produkte interessieren.

4. Januar 2010

Aufträge aus dem Web

Abgelegt unter: Allgemeines — Marco Scholtyssek @ 13:04

In Zukunft kommen neue Aufträge stärker aus dem Web: Und deshalb möchte ich deutlich machen, dass heutzutage sehr viele Menschen erst einmal das Internet fragen, bevor sie sich ein Urteil über ein Unternehmen oder ein Produkt bilden. Es ist daher unheimlich wichtig, bei dieser Informationssuche aufzutauchen.
In Vergangenheit haben wir schon einmal das Thema Suchmaschinenoptimierung angesprochen und darauf aufmerksam gemacht, dass eine Internetseite nur dann erfolgreich ist, wenn der Inhalt stimmt. Doch was genau ist guter Inhalt?

Jedes Unternehmen möchte sich gerne im besten Licht auf seiner Seite präsentieren und dabei auch noch neue Kunden gewinnen. Daher sollte der Inhalt einer Website wohl überlegt sein. Ein kleines Beispiel:
Ein Spediteur, der auf seiner Internetseite schreibt „Wir transportieren Ihre Waren“, sagt erstmal nichts Falsches, aber glauben Sie, dass dieser Inhalt viele Kunden auf Ihre Internetseite lockt? Wohl eher nicht, denn jeder Spediteur transportiert Waren.
Es macht immer Sinn, Inhalte auf einer Seite zu platzieren, die einem Besucher wirklich nützlich sind. Besonders interessant sind fachliche Inhalte. Ein paar Beispiele:
Ein Spediteur kann von seinen Fahrzeugen erzählen. Welches Fassungsvermögen haben diese? Wie ist der technische Aufbau eines Fahrzeuges? Wie lang, breit, stark oder schnell sind sie?
Oder der Spediteur könnte etwas zum Thema Transporte schreiben:
Welche Auflagen gibt es beim Transportieren von Gütern? Gibt es wichtige Informationen zu Gefahrstoffen, die der Spediteur kennt, weil er sich auf diese spezialisiert hat? Oder gibt es möglicherweise einen besonderen Service, der eine Beschreibung wert ist (Sendungsverfolgung, Telematik, o. ä.)? Wenn ja, beschreiben Sie, wie ihr Service funktioniert und welchen Nutzen dieser hat.
Ihre Kunden werden dieses Wissen interessiert verfolgen und Sie haben auch gleich einen Mehrwert davon. Ihre Kunden kennen dann direkt Ihr Fachwissen und Ihre Möglichkeiten und lesen dabei ständig Ihren Namen.

Es gibt viele Dinge, die auf einer Unternehmenswebsite zu beachten sind. Oft sind Neukunden beim Ansprechen eines fremden Unternehmens gehemmt. Ihre Mitarbeiter sind für diese Neukunden fremde Menschen. Daher besteht eine hohe Distanz zwischen ihnen. Die Kunden trauen sich nicht, Unternehmen einfach mit Fragen anzusprechen. Es besteht immer die Angst abgewiesen zu werden. Sie können dieses Gefühl leicht entkräften, indem Sie beispielsweise ihre Ansprechpartner mit einem freundlichen Foto auf Ihrer Internetseite vorstellen. Dadurch entsteht gleich ein persönlicher Bezug zum Unternehmen: „Man hat den Menschen schon einmal gesehen, mit dem man da spricht“. Mit dem richtigen Inhalt auf Ihrer Internetseite und einem offen auftretenden Ansprechpartner in Ihrem Unternehmen werden Kunden viel eher auf Sie zukommen, um mit Ihnen über Ihre Inhalte zu sprechen. Sie sollten eines immer im Hinterkopf behalten:
Selbst wenn ein Kunde Sie nicht direkt mit einem Auftrag überrascht, so wird er sich wahrscheinlich bei der nächsten Gelegenheit an Sie erinnern und dann auf Sie zukommen bzw. Sie empfehlen, wenn der Bedarf vorhanden ist.

Sie sehen also: Eine Internetseite muss kontinuierlich überarbeitet und mit neuem Inhalt gefüllt werden. Dafür muss aber nicht immer gleich eine ganze Marketingabteilung vorhanden sein, gerne helfen wir Ihnen auch bei der Überarbeitung Ihrer Internetseite.

30. November 2009

Adventsrally

Abgelegt unter: Allgemeines — Thomas Omerzu @ 09:34

Eine Jahresendrally der anderen Art gibt es auf rätselrally.de.

Dort startet pünktlich am 1. Dezember die „Adventsrally“, mit täglich neuer Rätselfrage und täglicher Gewinnchance.

Wer bis Weihnachten die meisten Tagesrätsel gelöst hat, gewinnt zusätzlich.

Vielleicht die richtige Entspannung im Weihnachtsstress?

16. November 2009

„Green“ nur für Große?

Abgelegt unter: Logistik — Thomas Omerzu @ 14:49

„Green Logistics“ ist nach wie vor in aller Munde, ein Kollege hatte neulich schon einen Blog-Eintrag dazu verfasst.

Nun ist uns sicher klar, dass die meisten Manager sich diesem Thema nicht primär deshalb widmen, weil sie so gute Menschen sind und ihnen die Umwelt so am Herzen liegt, sondern weil sie sich ganz klare Kostenvorteile versprechen. Die sind in der Tat möglich – und oft enorm.

Problematisch in diesem Zusammenhang sind jedoch oft die Anfangsinvestitionen. Wenn teure neue Hard- oder Software eingekauft oder Personal umfangreich geschult werden muss, verursacht das zunächst eine hohe Belastung. Gerade für KMUs bedeutet dies oft eine unüberwindliche Hürde: Entweder können die Anfangsinvestionen erst gar nicht finanziert werden, oder aber der ROI liegt in so weiter Ferne, dass sich eine Umstellung gar nicht rechnet.

Bedeutet dies nun, dass „die Kleinen“ hier außen vor sind?

Mitnichten! Es gilt lediglich, geeignete Maßnahmen zu wählen, soll heißen, solche, die sehr geringe Investitionen erfordern die aber dennoch entsprechendes Optimierungspotenzial bieten.

Gibt es nicht?

Doch. Ein gutes Beispiel ist unsere Telefonie-Lösung. Obwohl dafür nahezu keine Investitionen erforderlich sind, bietet sich hier für unterschiedlichste Anwendungsbereiche enormes Optimierungs- und Einsparungspotenzial.

Gut für KMUs – und die Umwelt 🙂

9. November 2009

Kuriose Handscanner

Abgelegt unter: Logistik — Thomas Ronzon @ 09:19

Das Handscanner programmiert werden müssen, ist selbst vielen langjährigen Mitarbeitern von EDV-Abteilungen nicht bekannt. Warum auch, handelt es sich doch hier um für viele Arbeitsbereiche „exotische“ Hardware. Oder haben Sie einen Barcodescanner im Büro?

Das ist auch nicht schlimm, wir helfen ja gerne, auch wenn das telefonisch nicht immer so einfach ist, wie das folgende Beispiel zeigt:

Anruf eines Mitarbeiters, der zwei Arbeitsplätze vor sich hat: „Ich kann nur jede 2. Palette scannen!“

Da von uns eigentlich nur die Lagerverwaltungssoftware, nicht die Hardware geliefert wurde, suchten wir den Fehler zunächst in unserem System.

Schließlich fanden wir aber eine erstaunliche Lösung: Der Scanner hatte einen Kabelbruch! Jede 2. Palette kam auf den zweiten Arbeitsplatz, der so weit weg war, dass das Kabel unter Spannung stand und deshalb keinen
Kontakt mehr gab. Der Scanner musste ausgetauscht werden.

Da die Programmierung des neuen Scanners für die EDV-Abteilung unbekannt war, wurde diese von uns natürlich gleich mit erledigt…

26. Oktober 2009

Suchmaschinenoptimierung

Abgelegt unter: Allgemeines — Thomas Omerzu @ 10:27

Nun möchte ich auch mal eine paar Worte zum Thema Suchmaschinenoptimierung, neudeutsch „SEO“ genannt, schreiben.

Eigentlich ist das nicht unser Kernthema, aber als jemand, der sich selbst und sein Angebot im Web präsentiert, interessieren wir uns natürlich auch dafür. Und nicht ganz erfolglos, wie ich bemerken möchte: Wenn Sie beispielsweise bei Google.de nach LVS suchen, ist der erste Treffer, der sich mit einer Lagerverwaltung beschäftigt, bei uns. Und das bei 2,8 Mio Treffern. Bei solchen Spezialthemen wie „Software-Recycling“ (11 Mio Treffer, wir auf Platz 2) oder „Software-Retrofit“ (363.000 Treffer, wir auf Platz 1) sind wir „sowieso“ ganz oben mit dabei.

Nun war ein Kollege neulich bei einem Vortrag zu diesem Thema.

Und da bekommt er doch tatsächlich erzählt, man solle in den Titel-Zeilen „sinnvolle“ Einträge machen. Und darunter wurde dann verstanden, dass man statt Impressum beispielsweise Lagerverwaltung schreibt.

Ich stimme zu: Sinnvolle Titel sind gut und helfen, die Trefferquote zu verbessern. Aber was bitteschön soll es bringen, die Leute auf falsche Fährten zu locken?

Mich jedenfalls verärgert es nur, wenn ich auf völlig unpassenden Seiten lande. Und statt dort dann länger herumzuklicken, ob es vielleicht doch die passenden Informationen gibt, bin ich ganz schnell wieder weg.

Und übrigens: Google ist nicht dumm. Dort kann man nämlich erkennen, dass Leute wieder zu der Suchergebnisliste zurückkehren und einen anderen Treffer ausprobieren und auf Grund dieses Verhaltens dann die betreffende schlechte Seite abstrafen…

Fazit: Die besten Ergebnisse erreicht man immer noch mit klar aufgebauten Seiten mit sinnvollem, themenrelevanten Inhalt.

Dann klappt’s auch mit dem Nachbarn, … oder so.

21. September 2009

Von der alten zur neuen Welt

Abgelegt unter: IT-Services — Thomas Ronzon @ 12:22

Haben Sie sich eigentlich schon einmal gefragt, ob es zwingend notwendig ist, die längst nicht mehr gewarteten proprietären Entwicklungstools eines Herstellers noch zu benutzen?

Sicher, sie sind eingeführt und sonst muss ja alles neu entwickelt werden?

Aber ist das wirklich so?

Bei einem Kunden jedenfalls interagieren Java und alter C-Code (und dieser Teil kommuniziert über Unix-Interprozess-Kommunikation) rechnerübergreifend seit vier Jahren wunderbar.

Möglich macht dies eine Lösung, bei der ein eigener Prozess den „Wandler zwischen den Welten“ spielt.

Neue Systemergänzungen werden in der neuen Umgebung geschrieben und die alte Umgebung nach und nach abgelöst. Sehr zur Freude des Kunden, da dies schrittweise und daher kostengünstig erfolgen kann 😉

7. September 2009

Releasewechsel beim LVS

Abgelegt unter: Logistik — Jörg Schneider @ 11:52

Zu jeder Standardsoftware gibt es regelmäßig neue Releases – auch zu Lagerverwaltungssystemen (LVS). Aber muss der Nutzer sie auch tatsächlich einführen? Oder soll er doch besser mit dem alten Release weiterarbeiten?

Richtig ist sicherlich: Wenn Sie Ihre Zollverarbeitung mit einem Softwaresystem unterstützen, kommen Sie an neuen Releases nicht vorbei – ansonsten verpassen Sie Gesetzesänderungen und bewegen sich mit einem alten Softwarestand vielleicht sogar jenseits der Legalität.

Bei einem LVS ist die Situation aber eine andere: Hier werden Änderungen nicht durch gesetzliche Vorgaben vorangetrieben. Vielmehr tauchen bestimmte Anforderungen in Projekten auf und müssen durch individuelle Anpassungen des Standards realisiert werden – also übernehmen die LVS-Anbieter diese Anforderungen in ihren Standard.

Was bringt nun aber das so entstandene, neue Release einem bestehenden Nutzer? Leider recht wenig, denn für jedes Feature gilt: Entweder war der Nutzer einer der Kunden, für den die neue Funktion ursprünglich individuell entwickelt wurde – dann verfügt er bereits über diese Programmergänzung. Oder die Funktion ist in seiner aktuellen, individuell ergänzten LVS-Version noch nicht vorhanden – dann braucht er sie auch ganz einfach nicht!

Und die Sache mit den Bugs? Hier gilt in etwa das gleiche: Ein Kunde wird sich kaum bis zum nächsten Releasewechsel gedulden, wenn er mit seinem LVS fehlerbedingt nicht arbeiten kann – auch hier löst das neue Release maximal die Probleme, die der LVS-Nutzer aufgrund individueller Fehlerbehebung schon längst nicht mehr hat.

Übrig bleiben vielleicht einige „nice-to-have“-Funktionen oder ein neuer, schickerer Look. Aber dafür ein neues Release? Verbunden mit Umstellungsaufwänden, Kosten und Risiken durch Übernahme von individuellen Anpassungen, Schulungen, vielleicht sogar neuer Hardware …?

Fazit: Im Lagerverwaltungsbereich zeigen regelmäßige Releasewechsel, dass der Anbieter „am Ball“ bleibt – ob ein neues Release dem bestehenden Nutzer einen praktischen Mehrwert bringt, darf aber zumindest bezweifelt werden.

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