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22. November 2012

Auf in die Cloud?

Abgelegt unter: Logistik — Thomas Omerzu @ 12:08

Das Thema „Cloud Computing“ ist in aller Munde. Auch im Logistik-Umfeld werden zunehmend Cloud-Lösungen angeboten, darunter auch Lagerverwaltungssysteme.

Klingt ja eigentlich bestechend. Insbesondere für Betriebe, die nicht über das nötige IT-Know-How verfügen, um einen eigenen LVS-Server professionell zu betreiben.

Über Risiken von Cloud-Lösungen wurde an vielen Stellen diskutiert. Ein Problem, das dabei leicht übersehen wird und das insbesondere kleinere Betriebe betrifft, ist aber im wahrsten Sinne des Wortes naheliegend: Die eigene Internet-Verbindung.

DSL-Anbindungen an das Internet bekommt man heutzutage für „’nen Appel und ‚en Ei“, und das mit enormen Bandbreiten. Die Anbindungen sind zwar dann normalerweise asymmetrisch, bei großem Downstream und nur geringer Upstream-Bandbreite, jedoch würde das in einem Szenario, wo wenige Arbeitsstationen über eine gemeinsame DSL-Verbindung auf einen LVS-Service im Internet zugreifen, wahrscheinlich kaum ins Gewicht fallen.

Was allerdings gerne übersehen wird: Es gibt für diese günstigen Anbindungen in der Regel keine garantierten Reaktionszeiten im Störungsfall.

Soll heißen: Wenn die Leitung nicht mehr geht, kann es gerne schon einmal mehrere Stunden oder sogar Tage dauern, bis sich der Provider bequemt, das Problem zu beheben.

Gerade bei einer chaotischen Lagerhaltung, in der letztlich nur der Rechner weiß, wo was im Lager liegt, bedeutet dies dann ganz leicht, dass der Betrieb bis zur Instandsetzung der Internet-Anbindung völlig still steht

Klar kann man vorbeugen:

Internet-Anbindungen gibt es auch mit entsprechenden Service-Level-Vereinbarungen, aber solche Anbindungen sind um Größenordnungen teurer, als man das von der Otto-Normalverbraucher-DSL-Anbindung kennt.

Oder man kann Alternativverbindungen über ISDN oder Mobilfunk vorhalten. Aber auch die kosten Geld (im Zweifelsfall auch dann wenn sie normalerweise gar nicht benötigt werden) und es bedarf oftmals Experten-Know-Hows, um dafür zu sorgen, dass diese alternativen Anbindungen im Fall der Fälle auch die Funktion der Hauptanbindung übernehmen…

Alles nicht so einfach.

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