Zukunftsorientierte ABC-Analyse mit w3logistics
Die am häufigsten benötigten Artikel sollten am einfachsten und schnellsten erreichbar sein – das ist die Zielsetzung der klassischen ABC-Analyse. Die Einstufung eines Artikels als „Renner“ oder „Penner“ erfolgt dazu bei modernen Systemen dynamisch, indem protokollierte Artikelbewegungen ausgewertet werden. Das Verfahren hat aber eine wesentliche Schwäche: Es orientiert sich an der Vergangenheit.
Der Dortmunder Softwareanbieter w3logistics geht daher einen Schritt weiter und wertet auch Zukunftsdaten aus. Solche finden sich z. B. in Prognosesystemen oder ergeben sich bei Ersatzteilen aus Wartungsplänen. In einem klassischen Lagerverwaltungssystem liegen diese Daten allerdings nicht vor, hier sind Aufträge zumeist nur mit kurzer Vorlaufzeit bekannt.
Die Lösung ist die systemübergreifende Analyse von Daten. Dazu werden Informationen verschiedener Datenbanken und auch Logfiles miteinander verknüpft. Entsprechende Erfahrung hat w3logistics bereits bei der Analyse von Leistungsdaten gesammelt. Hier war die Verknüpfung der Pickzahlen des Lagerverwaltungssystems mit Daten zu Maschinenverfügbarkeit und der Personaleinsatzplanung die Lösung.
Thomas Ronzon, Projektleiter bei w3logistics, entwickelte das Lösungskonzept vor dem Hintergrund konkreter Kundenanfragen: „Ganz praktisch bedeutet das: Beim Produktwechsel optimieren wir ein Produktionslager für das aktuelle, nicht für das Vorgängermodell! Das Einsparpotential ist enorm, da durch eine zukunftsbezogene Planung der Einlagerstrategie vorhandene Kapazitäten viel besser genutzt werden können.“



