Nein, denn oftmals steckt die einzige Dokumentation ganzer Workflows von Unternehmen im Sourcecode einer Software.
Dabei sollte meiner Meinung nach der Sourcecode entweder wiederverwendet werden (durch Kapselung), oder aber erst gelöscht werden, wenn eine neue Software wirklich im Betrieb gezeigt hat, dass sie die alte Software vollständig abgelöst hat.
Dabei können durchaus bis zu zwei Jahre ins Land gehen, da es oft einige Funktionen gibt, die nicht regelmäßig aufgerufen werden (z. B. Inventur, Jahresabschluss ...)
Also: Erst abwarten, dann löschen.
Monday, 31. May 2010
Informix SE – sowas gibt's noch
Wieder mal ein Kundenanruf:
„Ich habe Speicher- und Performanceprobleme bei meiner Datenbank, auf der ca. 90 User arbeiten!“
„Welche Datenbank verwenden Sie denn?“
„Informix SE 5.0“
„Was? Na gut, ist zwar etwas ungewöhnlich (die Datenbank ist Stand ca. 1995), aber wir helfen.“
Und so kam es: Wir haben die Probleme gelöst und nebenbei noch etwas über ISAM-Dateien gelernt. .-)
„Ich habe Speicher- und Performanceprobleme bei meiner Datenbank, auf der ca. 90 User arbeiten!“
„Welche Datenbank verwenden Sie denn?“
„Informix SE 5.0“
„Was? Na gut, ist zwar etwas ungewöhnlich (die Datenbank ist Stand ca. 1995), aber wir helfen.“
Und so kam es: Wir haben die Probleme gelöst und nebenbei noch etwas über ISAM-Dateien gelernt. .-)
Monday, 17. May 2010
Lange Leitung
Anruf eines Kunden, dessen Lager wir sporadisch betreuen:
Einer meiner Lager-PCs steht seit 3 Wochen mit Netzwerkproblemen – unsere EDV weiß nicht mehr weiter, können Sie vielleicht helfen?
Innerhalb von nur 3 Stunden analysierten wir den Rechner und die dahinterliegende Infrastruktur soweit, dass wir dem Lagerleiter den Rat gaben, doch bitte ein der EDV unbekanntes Kabel bis zum Ende zu verfolgen.
Dies tat der Lagerleiter ca. 180(!) m und siehe da: Der Stecker am anderen Ende war nicht richtig gesteckt! .-)
Fazit: Manchmal sind es die kleinen Dinge!
Einer meiner Lager-PCs steht seit 3 Wochen mit Netzwerkproblemen – unsere EDV weiß nicht mehr weiter, können Sie vielleicht helfen?
Innerhalb von nur 3 Stunden analysierten wir den Rechner und die dahinterliegende Infrastruktur soweit, dass wir dem Lagerleiter den Rat gaben, doch bitte ein der EDV unbekanntes Kabel bis zum Ende zu verfolgen.
Dies tat der Lagerleiter ca. 180(!) m und siehe da: Der Stecker am anderen Ende war nicht richtig gesteckt! .-)
Fazit: Manchmal sind es die kleinen Dinge!
Monday, 26. April 2010
Systempflege nur für Bestandskunden?
Letztens kam bei uns die Hypothese auf, unser Leistungsangebot „Weiterentwicklung und Pflege“ könne sich ja wohl nur an Bestandskunden richten, die ein von uns geliefertes Softwaresystem haben.
Zunächst einmal klingt das zwar plausibel, denn die Weiterentwicklung einer selbst erstellen Software ist natürlich besonders einfach.
Allerdings belegt unser Konzept „Software-Retrofit“, das wir erfolgreich bei einer Reihe von Kunden, beispielsweise Strauss, KHS und Sappi umgesetzt haben, dass es auch ganz anders geht:
Hier wurde von uns in kurzer Einarbeitungszeit die Weiterentwicklung bestehender Software übernommen.
Je nach Kundenwunsch ging das teilweise soweit, dass durch mittlerweile ausgeklügelte Mechanismen wie spezielle Testverfahren und Simulationen alte Softwaresysteme schrittweise auf neue Plattformen übertragen, mit neuen, modernen Benutzeroberflächen ausgestattet, oder aber mit neuen Leistungsmerkmalen versehen wurden.
Und das zur größten Zufriedenheit unserer Kunden!
Zunächst einmal klingt das zwar plausibel, denn die Weiterentwicklung einer selbst erstellen Software ist natürlich besonders einfach.
Allerdings belegt unser Konzept „Software-Retrofit“, das wir erfolgreich bei einer Reihe von Kunden, beispielsweise Strauss, KHS und Sappi umgesetzt haben, dass es auch ganz anders geht:
Hier wurde von uns in kurzer Einarbeitungszeit die Weiterentwicklung bestehender Software übernommen.
Je nach Kundenwunsch ging das teilweise soweit, dass durch mittlerweile ausgeklügelte Mechanismen wie spezielle Testverfahren und Simulationen alte Softwaresysteme schrittweise auf neue Plattformen übertragen, mit neuen, modernen Benutzeroberflächen ausgestattet, oder aber mit neuen Leistungsmerkmalen versehen wurden.
Und das zur größten Zufriedenheit unserer Kunden!
Monday, 15. February 2010
EDV bei Ärzten
Neulich war ich seit langer Zeit wieder einmal beim Arzt.
Es ist schon erstaunlich mit welcher Technik man dort konfrontiert wird.
So konnte ich bei einem Sonographiegerät bestaunen wie 4 MB Speicher überprüft wurden, um anschließend Windows 3.1 zu booten.
Auf meine Nachfrage erklärte mir der Arzt, dass er sehr große Probleme mit dem PC habe, weil die Festplatte immer sehr schnell voll wäre und er deshalb auf Disketten ausweichen müsste.
Er war auch sehr erstaunt, dass ich ihm sagte, dass wir als Logistik-Software-Firma ihm helfen könnten, indem wir die Hardware aufrüsten bzw. die Software unter einem neueren Betriebssystem zum Laufen bringen würden. Schließlich haben wir dies auch bei Industrieanlagen ohne Sourcecode bewiesen (siehe z. B. WEPA).
Aber seien wir doch mal ehrlich, eigentlich ist es doch egal welche Hardware ich steuere – ob Hochregal oder medizinisches Gerät. .-)
Es ist schon erstaunlich mit welcher Technik man dort konfrontiert wird.
So konnte ich bei einem Sonographiegerät bestaunen wie 4 MB Speicher überprüft wurden, um anschließend Windows 3.1 zu booten.
Auf meine Nachfrage erklärte mir der Arzt, dass er sehr große Probleme mit dem PC habe, weil die Festplatte immer sehr schnell voll wäre und er deshalb auf Disketten ausweichen müsste.
Er war auch sehr erstaunt, dass ich ihm sagte, dass wir als Logistik-Software-Firma ihm helfen könnten, indem wir die Hardware aufrüsten bzw. die Software unter einem neueren Betriebssystem zum Laufen bringen würden. Schließlich haben wir dies auch bei Industrieanlagen ohne Sourcecode bewiesen (siehe z. B. WEPA).
Aber seien wir doch mal ehrlich, eigentlich ist es doch egal welche Hardware ich steuere – ob Hochregal oder medizinisches Gerät. .-)
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