Suchmaschinen machen unser Leben einfacher: Kurz drei Wörter eingetippt und in den meisten Fällen hat man gleich auf den ersten Blick die gewünschte Information parat.
Was sich viele aber nicht bewusst machen, ist die Gefahr, die hiervon ausgeht. Die wurde mir deutlich, als sich neulich eine Mitarbeiterin eines Kunden bei mir beklagte, dass sie die bei uns für sie gehostete Website gar nicht erreichen könne. Bei genauem Nachfragen stellte sich heraus, dass sie den ihr bekannten Domainnamen nicht in das Adressfeld des Webbrowsers eingab, sondern bei Google danach suchte. Da die Suchmaschine die noch sehr neue Seite schlecht bewertete, kam sie aber in den Suchergebnissen gar nicht vor (bzw. erst so weit „unten“, dass sie übersehen wurde).
Nun mag das im vorliegenden Fall noch recht harmlos aussehen, jedoch kann dieses Vorgehen schwerwiegende Folgen haben: Böswillige Zeitgenossen können Angebote kommerzieller Anbieter nachbilden und durch Suchmaschinenoptimierung dafür sorgen, dass ihre Seiten in den Suchergebnissen noch vor den Originalseiten gelistet werden. Getäuschte Anwender können dann verleitet werden, persönliche Zugangsdaten in diese Seiten einzugeben. Mit den so erhaltenen Daten steht dann quasi beliebigen Missbrauchsszenarien nichts mehr im Wege.
Um so erschreckender, dass bei einer Umfrage im Bekanntenkreis deutlich wurde, dass viele eher unbedarfte Internetbenutzer genau dieses Modell verwenden: Obwohl die Domain bekannt ist, wird sie nur via der Suchmaschine zugegriffen.
Missbrauch steht hier Tür und Tor offen. Was man dagegen tun kann, ich weiß es jedenfalls nicht.
Monday, 18. May 2009
Avisen-Mapping
Natürlich kann es einem Logistik-Dienstleister, der Waren für seine Kunden lagert, nie passieren, dass die Ware eintrifft, ohne dass sie vorher avisiert worden wäre. Zumindest, wenn er den Versprechungen seiner Kunden glaubt.
In der Praxis sieht das aber durchaus schon einmal anders aus:
Bei einem Nutzer unseres w3/max, der Waren normalerweise auf Grund von kundenspezifischen, online übermittelten Avisen einlagert, war an einigen Tagen der Anteil nicht avisierter Wareneingänge eines seiner Kunden derart hoch, dass er quasi arbeitsunfähig wurde, da sein ganzer Wareneingang durch diese Lieferungen „verstopft“ wurde.
Geholfen hat ihm nun eine kleine Modifikation am w3/max, die wir „Avisen-Mapping“ nennen: Der Dienstleister lagert die Ware nun zunächst unabhängig vom fehlenden Avis ein. Trifft das Avis dann später nachträglich vom Kunden ein, kann er dialoggestützt die Positionen der Lieferung dem Avis zuordnen; alle im Avis enthaltenen, für die Lagerung wesentlichen Informationen können so der Ware nachträglich zugeordnet werden und dem Kunden kann dann vollautomatisch die kundenspezifische Einlagerungsquittung zugesandt werden.
Kleiner Aufwand, großer Erfolg – kein Problem mit einem LVS, das so universell anpassbar ist wie das w3/max!
In der Praxis sieht das aber durchaus schon einmal anders aus:
Bei einem Nutzer unseres w3/max, der Waren normalerweise auf Grund von kundenspezifischen, online übermittelten Avisen einlagert, war an einigen Tagen der Anteil nicht avisierter Wareneingänge eines seiner Kunden derart hoch, dass er quasi arbeitsunfähig wurde, da sein ganzer Wareneingang durch diese Lieferungen „verstopft“ wurde.
Geholfen hat ihm nun eine kleine Modifikation am w3/max, die wir „Avisen-Mapping“ nennen: Der Dienstleister lagert die Ware nun zunächst unabhängig vom fehlenden Avis ein. Trifft das Avis dann später nachträglich vom Kunden ein, kann er dialoggestützt die Positionen der Lieferung dem Avis zuordnen; alle im Avis enthaltenen, für die Lagerung wesentlichen Informationen können so der Ware nachträglich zugeordnet werden und dem Kunden kann dann vollautomatisch die kundenspezifische Einlagerungsquittung zugesandt werden.
Kleiner Aufwand, großer Erfolg – kein Problem mit einem LVS, das so universell anpassbar ist wie das w3/max!
Monday, 6. April 2009
Telematik-„Abwrackprämie“
Eigentlich hatten wir ja gesagt, dass wir uns den Begriff „Abwrackprämie“ verkneifen wollen.
Und genau genommen handelt es sich auch nicht um eine Abwrackprämie: Schließlich sind die meisten Telematik-Systeme kaum so alt, dass man sie schon verschrotten wollte.
Der Begriff kam mir hier nur in den Sinn, weil es sich ebenfalls um eine staatliche Förderung im Bereich des Straßenverkehrs handelt. Da diese aber auf der einen Seite weniger bekannt ist, auf der anderen Seite aber für viele unserer potenziellen Kunden interessant sein könnte, wollte ich diesen Gedanken doch nochmal aufgreifen.
Ich spreche hier von dem Förderprogramm gemäß der Richtlinie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung über die Förderung der Sicherheit und der Umwelt in Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen vom 03.02.2009, das vom Bundesamt für Güterverkehr aufgelegt wurde. Neben fahrzeug- und personenbezogenen Maßnahmen ist dort auch die Förderung von effizienzsteigernden Maßnahmen vorgesehen.
Hiermit kann die Einführung eines Telematik-Systems mit 1.400,-- € je Maßnahme gefördert werden, sofern der Antragsteller die Fördervoraussetzungen erfüllt (i. W. deutsche Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit eigenen Fahrzeugen).
Nun sagen Sie vielleicht: Was kann man für diesen Betrag schon realisieren?
Wir sagen Ihnen: Die w3/telefonie-Lösung, die Ihnen die grundlegenden Funktionen für ein Proof-of-Delivery liefert, kann für kleine Fahrzeugflotten durchaus zu diesem Preis implementiert werden, inklusive eines halbjährigen Betriebs auf unseren Servern.
Eigentlich eine hervorragende Gelegenheit, kostenlos in das Thema einzusteigen. Sie können bereits in dieser Basisversion Ihren Kunden einen deutlichen Mehrwert bieten, sind damit für die Zukunft gewappnet und haben eine Grundlage für später ggf. gewünschte Erweiterungen geschaffen.
Sprechen Sie uns einfach an!
P.S.: Bitte beachten Sie, dass die Antragsfrist beim BAG am 15. Mai 2009 endet!
Nachtrag: Die Antragsfrist wurde verlängert bis zum30. Juni 15. Oktober 2009!
Und genau genommen handelt es sich auch nicht um eine Abwrackprämie: Schließlich sind die meisten Telematik-Systeme kaum so alt, dass man sie schon verschrotten wollte.
Der Begriff kam mir hier nur in den Sinn, weil es sich ebenfalls um eine staatliche Förderung im Bereich des Straßenverkehrs handelt. Da diese aber auf der einen Seite weniger bekannt ist, auf der anderen Seite aber für viele unserer potenziellen Kunden interessant sein könnte, wollte ich diesen Gedanken doch nochmal aufgreifen.
Ich spreche hier von dem Förderprogramm gemäß der Richtlinie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung über die Förderung der Sicherheit und der Umwelt in Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen vom 03.02.2009, das vom Bundesamt für Güterverkehr aufgelegt wurde. Neben fahrzeug- und personenbezogenen Maßnahmen ist dort auch die Förderung von effizienzsteigernden Maßnahmen vorgesehen.
Hiermit kann die Einführung eines Telematik-Systems mit 1.400,-- € je Maßnahme gefördert werden, sofern der Antragsteller die Fördervoraussetzungen erfüllt (i. W. deutsche Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit eigenen Fahrzeugen).
Nun sagen Sie vielleicht: Was kann man für diesen Betrag schon realisieren?
Wir sagen Ihnen: Die w3/telefonie-Lösung, die Ihnen die grundlegenden Funktionen für ein Proof-of-Delivery liefert, kann für kleine Fahrzeugflotten durchaus zu diesem Preis implementiert werden, inklusive eines halbjährigen Betriebs auf unseren Servern.
Eigentlich eine hervorragende Gelegenheit, kostenlos in das Thema einzusteigen. Sie können bereits in dieser Basisversion Ihren Kunden einen deutlichen Mehrwert bieten, sind damit für die Zukunft gewappnet und haben eine Grundlage für später ggf. gewünschte Erweiterungen geschaffen.
Sprechen Sie uns einfach an!
P.S.: Bitte beachten Sie, dass die Antragsfrist beim BAG am 15. Mai 2009 endet!
Nachtrag: Die Antragsfrist wurde verlängert bis zum
Monday, 23. March 2009
Kraut und Rüben: Online-Bewerbung
Online-Bewerbungen per E-Mail sind „in“: Einfach, schnell, preiswert. Zwar gibt es bestimmt Jobs, bei denen der Arbeitgeber diese Art der Bewerbung für unangemessen halten wird. Aber gerade, wenn Sie sich als Softwareentwickler oder für ähnliche Berufe bewerben, die einen Umgang mit Internet & Co quasi voraussetzen, bietet Ihnen die Online-Bewerbung eine gute Möglichkeit, Ihr Know-How in diesem Umfeld unter Beweis zu stellen. Wenn der potenzielle zukünftige Arbeitgeber in seiner Stellenausschreibung die Online-Bewerbung anbietet, sollten Sie die Gelegenheit daher beim Schopfe ergreifen!
Aber anscheinend kann man dabei noch mehr Fehler machen, als in der traditionellen Bewerbung.
Da ich mich mehr oder weniger täglich über schlecht gemachte Bewerbungen in meiner Mailbox ärgere, hier – nicht ganz uneigennützig – meine persönlichen Tipps für eine gute Online-Bewerbung. Die geben natürlich keine Garantie, dass Sie den Job auch bekommen, insbesondere mögen andere Personalchefs Gewicht auf Aspekte legen, die hier nicht genannt sind. Trotzdem bin ich von einer guten Allgemeingültigkeit überzeugt.
Vorweg:
Was für die gute alte Papierbewerbung gilt, gilt auch für die Online-Bewerbung! Das bedeutet, im Umfang sollten die üblichen Teile enthalten sein:
Allgemeiner: Sie sollten keinesfalls irgendwelche ungewöhnlichen Dateiformate benutzen, für die der Personalchef womöglich gar nicht die passenden Programme hat, um sie anzuzeigen.
Auch rate ich von Word-Dokumenten o. ä. ab. Warum? Weil es immer „spaßig“ ist, wenn mir jemand erzählt, er hätte gute Office-Kenntnisse, ich aber in seinem Word-Dokument auf Anhieb sehe, dass er nicht einmal weiß, wie man Tabulatoren oder Absatzformate benutzt!
Wenn es schon Word sein muss, dann aber bitte nicht im allerneuesten Format speichern, sondern ein älteres, gängigeres wählen; alle Word-Programme unterstützen dies. Das gleiche gilt für OpenOffice: Speichern Sie im Word-Format, die Chance, dass der Empfänger das lesen kann, wird dadurch um Größenordnungen besser. (Nein, ich habe nichts gegen OpenSource oder freie Software, im Gegenteil. Aber Fakten kann man nicht wegdiskutieren, schon gar nicht mit seiner Bewerbung!)
Als bevorzugte Lösung empfehle ich: PDF.
Wobei auch hier gilt: Nicht das allerneueste Format verwenden, denn der Personalchef hat wahrscheinlich nicht den gestern erschienenen Acrobat Reader Version 42000. Auch in den älteren Formaten kann man problemlos alle Features nutzen, die für eine normale Bewerbung nötig sind.
Das PDF-Format hat darüber hinaus den Vorteil, dass Sie hier Daten aus verschiedenen Quellen (z. B. das Anschreiben, das Sie vielleicht mit Winword geschrieben haben, ein Zeugnis, das Sie eingescannt haben, oder eine Bescheinigung, die Ihnen schon als PDF vorliegt), problemlos in einem Dokument zusammenführen können. (Wie das geht? Ich empfehle den PDF-Creator. Dort hinein der Reihe nach alle Dokumente drucken, nach dem ersten aber die Option „Warten & Sammeln“ wählen. Wenn alles drin ist, die Dokumente im Creator zusammenführen und dann ausgeben lassen. Fertig!)
Einige Bewerber haben offensichtlich Angst, ihre Bewerbung könne zu groß für meine Mailbox sein und kommen daher auf die Idee, die Dinger zu komprimieren. Davon rate ich ab (s. o.). Mailboxen und Internetverbindungen vertragen heute einiges mehr als noch vor zehn Jahren, daher ist die Größe oft kein wirkliches Problem. Übertreiben sollte man aber nicht. Verwenden Sie daher lieber einfache Tricks, um die Dateigröße zu reduzieren. Besonders gute Ansatzpunkte sind hier Bilder bzw. Scans. Wählen Sie eine geringere Auflösung (kein Bildschirm kann mit 1200 DPI was anfangen und ein Passfoto braucht nicht bildschirmfüllend zu sein). Verwenden Sie außerdem Bildformate mit Datenkompression (z. B. JPG). Dann klappt's auch mit der Dateigröße.
Ah, die E-Mail-Adresse. Legen Sie sich für Ihre Bewerbung eine „vernünftige“ Adresse zu! Es hinterlässt nicht unbedingt einen guten Eindruck, wenn Sie sich als macho666@alpenjodel.de bewerben. Links auf Ihre private Homepage oder Internet-Profile bei XING o. ä. in Ihrem Briefkopf oder Anschreiben können auch wertvolle Informationen für Ihren potenziellen Arbeitgeber bieten. Überlegen Sie aber, ob dort wirklich geeignete Informationen zu finden sind: Das Fotoalbum von Ihrer letzten Ballermann-Tour könnte durchaus kontraproduktiv sein.
Ach ja: Rufen Sie nicht gleich am nächsten Tag an. Wenn Sie den Personalchef nerven, hat er eine Absage genauso bequem und schnell mit einem Knopfdruck geschickt, wie Sie Ihre Bewerbung...
In diesem Sinne: Viel Erfolg mit Ihrer nächsten Online-Bewerbung!
Aber anscheinend kann man dabei noch mehr Fehler machen, als in der traditionellen Bewerbung.
Da ich mich mehr oder weniger täglich über schlecht gemachte Bewerbungen in meiner Mailbox ärgere, hier – nicht ganz uneigennützig – meine persönlichen Tipps für eine gute Online-Bewerbung. Die geben natürlich keine Garantie, dass Sie den Job auch bekommen, insbesondere mögen andere Personalchefs Gewicht auf Aspekte legen, die hier nicht genannt sind. Trotzdem bin ich von einer guten Allgemeingültigkeit überzeugt.
Vorweg:
Was für die gute alte Papierbewerbung gilt, gilt auch für die Online-Bewerbung! Das bedeutet, im Umfang sollten die üblichen Teile enthalten sein:
- Persönliches Anschreiben, das erkennen lässt, wieso genau Sie für diesen Job der oder die „Richtige“ sind. Und bitte: achten Sie auf Ihre Rechtschreibung und eine ordentliche Formatierung!
- Eine Unterschrift unter dem Anschreiben ist kein Muss, aber gibt dem Ganzen eine besondere Note
- Zumindest in Deutschland unbedingt erforderlich: Ein aktuelles Foto
- Lebenslauf
- Zeugnisse (Arbeitszeugnisse, Diplomzeugnis, Schulabgangszeugnis)
Allgemeiner: Sie sollten keinesfalls irgendwelche ungewöhnlichen Dateiformate benutzen, für die der Personalchef womöglich gar nicht die passenden Programme hat, um sie anzuzeigen.
Auch rate ich von Word-Dokumenten o. ä. ab. Warum? Weil es immer „spaßig“ ist, wenn mir jemand erzählt, er hätte gute Office-Kenntnisse, ich aber in seinem Word-Dokument auf Anhieb sehe, dass er nicht einmal weiß, wie man Tabulatoren oder Absatzformate benutzt!
Wenn es schon Word sein muss, dann aber bitte nicht im allerneuesten Format speichern, sondern ein älteres, gängigeres wählen; alle Word-Programme unterstützen dies. Das gleiche gilt für OpenOffice: Speichern Sie im Word-Format, die Chance, dass der Empfänger das lesen kann, wird dadurch um Größenordnungen besser. (Nein, ich habe nichts gegen OpenSource oder freie Software, im Gegenteil. Aber Fakten kann man nicht wegdiskutieren, schon gar nicht mit seiner Bewerbung!)
Als bevorzugte Lösung empfehle ich: PDF.
Wobei auch hier gilt: Nicht das allerneueste Format verwenden, denn der Personalchef hat wahrscheinlich nicht den gestern erschienenen Acrobat Reader Version 42000. Auch in den älteren Formaten kann man problemlos alle Features nutzen, die für eine normale Bewerbung nötig sind.
Das PDF-Format hat darüber hinaus den Vorteil, dass Sie hier Daten aus verschiedenen Quellen (z. B. das Anschreiben, das Sie vielleicht mit Winword geschrieben haben, ein Zeugnis, das Sie eingescannt haben, oder eine Bescheinigung, die Ihnen schon als PDF vorliegt), problemlos in einem Dokument zusammenführen können. (Wie das geht? Ich empfehle den PDF-Creator. Dort hinein der Reihe nach alle Dokumente drucken, nach dem ersten aber die Option „Warten & Sammeln“ wählen. Wenn alles drin ist, die Dokumente im Creator zusammenführen und dann ausgeben lassen. Fertig!)
Einige Bewerber haben offensichtlich Angst, ihre Bewerbung könne zu groß für meine Mailbox sein und kommen daher auf die Idee, die Dinger zu komprimieren. Davon rate ich ab (s. o.). Mailboxen und Internetverbindungen vertragen heute einiges mehr als noch vor zehn Jahren, daher ist die Größe oft kein wirkliches Problem. Übertreiben sollte man aber nicht. Verwenden Sie daher lieber einfache Tricks, um die Dateigröße zu reduzieren. Besonders gute Ansatzpunkte sind hier Bilder bzw. Scans. Wählen Sie eine geringere Auflösung (kein Bildschirm kann mit 1200 DPI was anfangen und ein Passfoto braucht nicht bildschirmfüllend zu sein). Verwenden Sie außerdem Bildformate mit Datenkompression (z. B. JPG). Dann klappt's auch mit der Dateigröße.
Ah, die E-Mail-Adresse. Legen Sie sich für Ihre Bewerbung eine „vernünftige“ Adresse zu! Es hinterlässt nicht unbedingt einen guten Eindruck, wenn Sie sich als macho666@alpenjodel.de bewerben. Links auf Ihre private Homepage oder Internet-Profile bei XING o. ä. in Ihrem Briefkopf oder Anschreiben können auch wertvolle Informationen für Ihren potenziellen Arbeitgeber bieten. Überlegen Sie aber, ob dort wirklich geeignete Informationen zu finden sind: Das Fotoalbum von Ihrer letzten Ballermann-Tour könnte durchaus kontraproduktiv sein.
Ach ja: Rufen Sie nicht gleich am nächsten Tag an. Wenn Sie den Personalchef nerven, hat er eine Absage genauso bequem und schnell mit einem Knopfdruck geschickt, wie Sie Ihre Bewerbung...
In diesem Sinne: Viel Erfolg mit Ihrer nächsten Online-Bewerbung!
Monday, 2. March 2009
Braucht die Logistik RFID?
Vielleicht finden Sie diese Frage zu provokativ?
Aber betrachten wir das Thema doch einmal realistisch: Die Euphorie, die vor Jahren aufkam, ist weitestgehend verpufft. Viele Logistiker bekommen bei dem Thema immer noch leuchtende Augen, aber mit welcher Rechtfertigung eigentlich?
In der RFID-Umfrage 2006 des FTK äußerten 64 % der Befragten die Meinung, dass sich das Tagging in höchstens drei Jahren bei der Mehrzahl der Paletten durchgesetzt hätte. Davon sind wir aber wohl weit entfernt.
An der einen oder anderen Stelle kommen schlagzeilenträchtige Nachrichten daher, wie die von Metro, Karstadt & Co. Aber was bedeutet das schon für den Gesamtmarkt?
Genau genommen nutzen die meisten Anwendungen die RFID-Tags nur als „bessere Barcodes“, d. h. die gelesene Information beschränkt sich auf eine Identifikationsnummer, die Zuordnung zur „eigentlichen Information“ geschieht über eine Datenbank.
Der Vorteil gegenüber dem Barcode wird hierdurch auf eine einfachere Lesbarkeit des RFID-Tags reduziert, was es dem Tag deutlich schwieriger macht, seine immer noch um Größenordnungen höheren Kosten zu kompensieren.
Würde man die Möglichkeit nutzen, mit der Wiederbeschreibbarkeit der RFID-Tags tatsächlich echte Informationen mitzugeben, hätte man gegenüber dem Barcode einen weiteren Vorteil. Aber bei welchen Anwendungen in der Logistik braucht man das schon? Oftmals ist heutzutage ohnehin eine so gute Netzanbindung gegeben, dass die Notwendigkeit, Informationen mit der Ware zu transportieren, gar nicht gegeben ist. Und einfache Informationen lassen sich via EAN128 auch über Barcodes transportieren, die man kurzerhand mal neu druckt, was auf Grund des geringen Preises für viele Anwendungen problemlos machbar ist.
Der hohe Preis fällt weniger ins Gewicht, wenn das Tag wiederverwendet werden kann. Dafür ist ein geschlossener Kreislauf erforderlich (oder eine so große Vereinheitlichung, dass quasi beliebige Tags nutzbar sind, wovon wir noch weiter entfernt sind). Was die möglichen Nutzungsszenarien wiederum einschränkt.
Bleibt als Argument die einfachere Lesbarkeit und größere Robustheit.
Bei vielen Anwendungen ist „einfachere Lesbarkeit“ jedoch ein relativer Begriff. Die Tags im Niederfrequenzbereich scheiden hier oftmals wegen der zu geringen Reichweite aus. Oft ist es auch so, dass die getaggten Materialien die Funkinformationen behindern.
Mein Fazit: RFID hat sicher viele interessante Anwendungsgebiete. In der Logistik ist diese Technik aber heute noch an vielen Stellen nur bedingt sinnvoll.
Aber betrachten wir das Thema doch einmal realistisch: Die Euphorie, die vor Jahren aufkam, ist weitestgehend verpufft. Viele Logistiker bekommen bei dem Thema immer noch leuchtende Augen, aber mit welcher Rechtfertigung eigentlich?
In der RFID-Umfrage 2006 des FTK äußerten 64 % der Befragten die Meinung, dass sich das Tagging in höchstens drei Jahren bei der Mehrzahl der Paletten durchgesetzt hätte. Davon sind wir aber wohl weit entfernt.
An der einen oder anderen Stelle kommen schlagzeilenträchtige Nachrichten daher, wie die von Metro, Karstadt & Co. Aber was bedeutet das schon für den Gesamtmarkt?
Genau genommen nutzen die meisten Anwendungen die RFID-Tags nur als „bessere Barcodes“, d. h. die gelesene Information beschränkt sich auf eine Identifikationsnummer, die Zuordnung zur „eigentlichen Information“ geschieht über eine Datenbank.
Der Vorteil gegenüber dem Barcode wird hierdurch auf eine einfachere Lesbarkeit des RFID-Tags reduziert, was es dem Tag deutlich schwieriger macht, seine immer noch um Größenordnungen höheren Kosten zu kompensieren.
Würde man die Möglichkeit nutzen, mit der Wiederbeschreibbarkeit der RFID-Tags tatsächlich echte Informationen mitzugeben, hätte man gegenüber dem Barcode einen weiteren Vorteil. Aber bei welchen Anwendungen in der Logistik braucht man das schon? Oftmals ist heutzutage ohnehin eine so gute Netzanbindung gegeben, dass die Notwendigkeit, Informationen mit der Ware zu transportieren, gar nicht gegeben ist. Und einfache Informationen lassen sich via EAN128 auch über Barcodes transportieren, die man kurzerhand mal neu druckt, was auf Grund des geringen Preises für viele Anwendungen problemlos machbar ist.
Der hohe Preis fällt weniger ins Gewicht, wenn das Tag wiederverwendet werden kann. Dafür ist ein geschlossener Kreislauf erforderlich (oder eine so große Vereinheitlichung, dass quasi beliebige Tags nutzbar sind, wovon wir noch weiter entfernt sind). Was die möglichen Nutzungsszenarien wiederum einschränkt.
Bleibt als Argument die einfachere Lesbarkeit und größere Robustheit.
Bei vielen Anwendungen ist „einfachere Lesbarkeit“ jedoch ein relativer Begriff. Die Tags im Niederfrequenzbereich scheiden hier oftmals wegen der zu geringen Reichweite aus. Oft ist es auch so, dass die getaggten Materialien die Funkinformationen behindern.
Mein Fazit: RFID hat sicher viele interessante Anwendungsgebiete. In der Logistik ist diese Technik aber heute noch an vielen Stellen nur bedingt sinnvoll.
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