Letztens kam bei uns die Hypothese auf, unser Leistungsangebot „Weiterentwicklung und Pflege“ könne sich ja wohl nur an Bestandskunden richten, die ein von uns geliefertes Softwaresystem haben.
Zunächst einmal klingt das zwar plausibel, denn die Weiterentwicklung einer selbst erstellen Software ist natürlich besonders einfach.
Allerdings belegt unser Konzept „Software-Retrofit“, das wir erfolgreich bei einer Reihe von Kunden, beispielsweise Strauss, KHS und Sappi umgesetzt haben, dass es auch ganz anders geht:
Hier wurde von uns in kurzer Einarbeitungszeit die Weiterentwicklung bestehender Software übernommen.
Je nach Kundenwunsch ging das teilweise soweit, dass durch mittlerweile ausgeklügelte Mechanismen wie spezielle Testverfahren und Simulationen alte Softwaresysteme schrittweise auf neue Plattformen übertragen, mit neuen, modernen Benutzeroberflächen ausgestattet, oder aber mit neuen Leistungsmerkmalen versehen wurden.
Und das zur größten Zufriedenheit unserer Kunden!
Monday, 30. November 2009
Adventsrally
Eine Jahresendrally der anderen Art gibt es auf rätselrally.de.Dort startet pünktlich am 1. Dezember die „Adventsrally“, mit täglich neuer Rätselfrage und täglicher Gewinnchance.
Wer bis Weihnachten die meisten Tagesrätsel gelöst hat, gewinnt zusätzlich.
Vielleicht die richtige Entspannung im Weihnachtsstress?
Monday, 16. November 2009
„Green“ nur für Große?
„Green Logistics“ ist nach wie vor in aller Munde, ein Kollege hatte neulich schon einen Blog-Eintrag dazu verfasst.
Nun ist uns sicher klar, dass die meisten Manager sich diesem Thema nicht primär deshalb widmen, weil sie so gute Menschen sind und ihnen die Umwelt so am Herzen liegt, sondern weil sie sich ganz klare Kostenvorteile versprechen. Die sind in der Tat möglich – und oft enorm.
Problematisch in diesem Zusammenhang sind jedoch oft die Anfangsinvestitionen. Wenn teure neue Hard- oder Software eingekauft oder Personal umfangreich geschult werden muss, verursacht das zunächst eine hohe Belastung. Gerade für KMUs bedeutet dies oft eine unüberwindliche Hürde: Entweder können die Anfangsinvestionen erst gar nicht finanziert werden, oder aber der ROI liegt in so weiter Ferne, dass sich eine Umstellung gar nicht rechnet.
Bedeutet dies nun, dass „die Kleinen“ hier außen vor sind?
Mitnichten! Es gilt lediglich, geeignete Maßnahmen zu wählen, soll heißen, solche, die sehr geringe Investitionen erfordern die aber dennoch entsprechendes Optimierungspotenzial bieten.
Gibt es nicht?
Doch. Ein gutes Beispiel ist unsere Telefonie-Lösung. Obwohl dafür nahezu keine Investitionen erforderlich sind, bietet sich hier für unterschiedlichste Anwendungsbereiche enormes Optimierungs- und Einsparungspotenzial.
Gut für KMUs – und die Umwelt
Nun ist uns sicher klar, dass die meisten Manager sich diesem Thema nicht primär deshalb widmen, weil sie so gute Menschen sind und ihnen die Umwelt so am Herzen liegt, sondern weil sie sich ganz klare Kostenvorteile versprechen. Die sind in der Tat möglich – und oft enorm.
Problematisch in diesem Zusammenhang sind jedoch oft die Anfangsinvestitionen. Wenn teure neue Hard- oder Software eingekauft oder Personal umfangreich geschult werden muss, verursacht das zunächst eine hohe Belastung. Gerade für KMUs bedeutet dies oft eine unüberwindliche Hürde: Entweder können die Anfangsinvestionen erst gar nicht finanziert werden, oder aber der ROI liegt in so weiter Ferne, dass sich eine Umstellung gar nicht rechnet.
Bedeutet dies nun, dass „die Kleinen“ hier außen vor sind?
Mitnichten! Es gilt lediglich, geeignete Maßnahmen zu wählen, soll heißen, solche, die sehr geringe Investitionen erfordern die aber dennoch entsprechendes Optimierungspotenzial bieten.
Gibt es nicht?
Doch. Ein gutes Beispiel ist unsere Telefonie-Lösung. Obwohl dafür nahezu keine Investitionen erforderlich sind, bietet sich hier für unterschiedlichste Anwendungsbereiche enormes Optimierungs- und Einsparungspotenzial.
Gut für KMUs – und die Umwelt
Monday, 26. October 2009
Suchmaschinenoptimierung
Nun möchte ich auch mal eine paar Worte zum Thema Suchmaschinenoptimierung, neudeutsch „SEO“ genannt, schreiben.
Eigentlich ist das nicht unser Kernthema, aber als jemand, der sich selbst und sein Angebot im Web präsentiert, interessieren wir uns natürlich auch dafür. Und nicht ganz erfolglos, wie ich bemerken möchte: Wenn Sie beispielsweise bei Google.de nach LVS suchen, ist der erste Treffer, der sich mit einer Lagerverwaltung beschäftigt, bei uns. Und das bei 2,8 Mio Treffern. Bei solchen Spezialthemen wie „Software-Recycling" (11 Mio Treffer, wir auf Platz 2) oder „Software-Retrofit" (363.000 Treffer, wir auf Platz 1) sind wir „sowieso" ganz oben mit dabei.
Nun war ein Kollege neulich bei einem Vortrag zu diesem Thema.
Und da bekommt er doch tatsächlich erzählt, man solle in den Titel-Zeilen „sinnvolle" Einträge machen. Und darunter wurde dann verstanden, dass man statt Impressum beispielsweise Lagerverwaltung schreibt.
Ich stimme zu: Sinnvolle Titel sind gut und helfen, die Trefferquote zu verbessern. Aber was bitteschön soll es bringen, die Leute auf falsche Fährten zu locken?
Mich jedenfalls verärgert es nur, wenn ich auf völlig unpassenden Seiten lande. Und statt dort dann länger herumzuklicken, ob es vielleicht doch die passenden Informationen gibt, bin ich ganz schnell wieder weg.
Und übrigens: Google ist nicht dumm. Dort kann man nämlich erkennen, dass Leute wieder zu der Suchergebnisliste zurückkehren und einen anderen Treffer ausprobieren und auf Grund dieses Verhaltens dann die betreffende schlechte Seite abstrafen...
Fazit: Die besten Ergebnisse erreicht man immer noch mit klar aufgebauten Seiten mit sinnvollem, themenrelevanten Inhalt.
Dann klappt's auch mit dem Nachbarn, ... oder so.
Eigentlich ist das nicht unser Kernthema, aber als jemand, der sich selbst und sein Angebot im Web präsentiert, interessieren wir uns natürlich auch dafür. Und nicht ganz erfolglos, wie ich bemerken möchte: Wenn Sie beispielsweise bei Google.de nach LVS suchen, ist der erste Treffer, der sich mit einer Lagerverwaltung beschäftigt, bei uns. Und das bei 2,8 Mio Treffern. Bei solchen Spezialthemen wie „Software-Recycling" (11 Mio Treffer, wir auf Platz 2) oder „Software-Retrofit" (363.000 Treffer, wir auf Platz 1) sind wir „sowieso" ganz oben mit dabei.
Nun war ein Kollege neulich bei einem Vortrag zu diesem Thema.
Und da bekommt er doch tatsächlich erzählt, man solle in den Titel-Zeilen „sinnvolle" Einträge machen. Und darunter wurde dann verstanden, dass man statt Impressum beispielsweise Lagerverwaltung schreibt.
Ich stimme zu: Sinnvolle Titel sind gut und helfen, die Trefferquote zu verbessern. Aber was bitteschön soll es bringen, die Leute auf falsche Fährten zu locken?
Mich jedenfalls verärgert es nur, wenn ich auf völlig unpassenden Seiten lande. Und statt dort dann länger herumzuklicken, ob es vielleicht doch die passenden Informationen gibt, bin ich ganz schnell wieder weg.
Und übrigens: Google ist nicht dumm. Dort kann man nämlich erkennen, dass Leute wieder zu der Suchergebnisliste zurückkehren und einen anderen Treffer ausprobieren und auf Grund dieses Verhaltens dann die betreffende schlechte Seite abstrafen...
Fazit: Die besten Ergebnisse erreicht man immer noch mit klar aufgebauten Seiten mit sinnvollem, themenrelevanten Inhalt.
Dann klappt's auch mit dem Nachbarn, ... oder so.
Monday, 31. August 2009
Bedrohung Suchmaschine
Suchmaschinen machen unser Leben einfacher: Kurz drei Wörter eingetippt und in den meisten Fällen hat man gleich auf den ersten Blick die gewünschte Information parat.
Was sich viele aber nicht bewusst machen, ist die Gefahr, die hiervon ausgeht. Die wurde mir deutlich, als sich neulich eine Mitarbeiterin eines Kunden bei mir beklagte, dass sie die bei uns für sie gehostete Website gar nicht erreichen könne. Bei genauem Nachfragen stellte sich heraus, dass sie den ihr bekannten Domainnamen nicht in das Adressfeld des Webbrowsers eingab, sondern bei Google danach suchte. Da die Suchmaschine die noch sehr neue Seite schlecht bewertete, kam sie aber in den Suchergebnissen gar nicht vor (bzw. erst so weit „unten“, dass sie übersehen wurde).
Nun mag das im vorliegenden Fall noch recht harmlos aussehen, jedoch kann dieses Vorgehen schwerwiegende Folgen haben: Böswillige Zeitgenossen können Angebote kommerzieller Anbieter nachbilden und durch Suchmaschinenoptimierung dafür sorgen, dass ihre Seiten in den Suchergebnissen noch vor den Originalseiten gelistet werden. Getäuschte Anwender können dann verleitet werden, persönliche Zugangsdaten in diese Seiten einzugeben. Mit den so erhaltenen Daten steht dann quasi beliebigen Missbrauchsszenarien nichts mehr im Wege.
Um so erschreckender, dass bei einer Umfrage im Bekanntenkreis deutlich wurde, dass viele eher unbedarfte Internetbenutzer genau dieses Modell verwenden: Obwohl die Domain bekannt ist, wird sie nur via der Suchmaschine zugegriffen.
Missbrauch steht hier Tür und Tor offen. Was man dagegen tun kann, ich weiß es jedenfalls nicht.
Was sich viele aber nicht bewusst machen, ist die Gefahr, die hiervon ausgeht. Die wurde mir deutlich, als sich neulich eine Mitarbeiterin eines Kunden bei mir beklagte, dass sie die bei uns für sie gehostete Website gar nicht erreichen könne. Bei genauem Nachfragen stellte sich heraus, dass sie den ihr bekannten Domainnamen nicht in das Adressfeld des Webbrowsers eingab, sondern bei Google danach suchte. Da die Suchmaschine die noch sehr neue Seite schlecht bewertete, kam sie aber in den Suchergebnissen gar nicht vor (bzw. erst so weit „unten“, dass sie übersehen wurde).
Nun mag das im vorliegenden Fall noch recht harmlos aussehen, jedoch kann dieses Vorgehen schwerwiegende Folgen haben: Böswillige Zeitgenossen können Angebote kommerzieller Anbieter nachbilden und durch Suchmaschinenoptimierung dafür sorgen, dass ihre Seiten in den Suchergebnissen noch vor den Originalseiten gelistet werden. Getäuschte Anwender können dann verleitet werden, persönliche Zugangsdaten in diese Seiten einzugeben. Mit den so erhaltenen Daten steht dann quasi beliebigen Missbrauchsszenarien nichts mehr im Wege.
Um so erschreckender, dass bei einer Umfrage im Bekanntenkreis deutlich wurde, dass viele eher unbedarfte Internetbenutzer genau dieses Modell verwenden: Obwohl die Domain bekannt ist, wird sie nur via der Suchmaschine zugegriffen.
Missbrauch steht hier Tür und Tor offen. Was man dagegen tun kann, ich weiß es jedenfalls nicht.
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